Einige Informationen zur Dorfgeschichte finden sich auf den Seiten der Vereinsgemeinschaft Oberrimsingen, unter anderem auch der bekannte Stich mit dem Blick zur Kirche. .

Zum Vergleich eine Aufnahme aus 2010:

 

Herrmann Brommer aus Merdingen hat in einem Artikel in der Badischen Heimat 51 (1971) die baulichen Denkmäler des Tunibergs und seiner Dörfer unter dem Titel "Kunst am Tuniberg Eine beschauliche Wanderung um die Reblandschaft westlich um Freiburg" beschrieben.
 

Das folgende Bild zeigt das Anwesen während es im Besitz der Familie Kind war und im Nebenhaus eine Metzgerei untergebracht war. Danach ging es in den Besitz der Familie Bueb über, die im Nebenhaus einen Gemischtwarenladen betrieb, in dem die älteren Oberrimsinger noch eingekauft haben. Dazu wurde auch das Fenster im Nebenhaus vergrößert. Im Vordergrund ist die öffentliche Waage des Ortes zu sehen. Die Aufnahme zeigt wohl nur einen Kamin im Haupthaus, das zu diesem Zeitpunkt noch nicht geteilt worden war.

 

 

Teile unseres Anwesens, speziell das Kreuzgewölbe gehen auf das 12. Jahrhundert zurück - die Zeit in der auch das Freiburger Münster gebaut wurde.     Meist gehören die Häuser in unmittelbarer Umgebung der Kirche zu den Ältesten im Dorf.   Die Aufnahme aus der Luft zeigt eine damalige Teilung des Anwesens und den Anbau einer Scheune, die heute nicht mehr existiert. Die Größe des Anwesens schwankte im Laufe der Jahrhunderte beträchtlich.

Der vorderösterreichische (?) Ziergiebel mit dem Kreuz erlaubt verschiedene Interpretationen. So könnte es sich beim Kreuz um das sog. Templerkreuz, auch Tatzenkreuz genannt, handeln. Das Tatzenkreuz mit Verzierung war auch im Österreichischen Heer in Verwendung als hohe Auszeichnung.   Ähnliche Form haben jedoch auch sog. Friedkreuze, die das Freiburger Gebiet kennzeichnen sollten. ( siehe K.-H. Hentschel, Karlsruhe, Friedkreuze und Friedsäulen, Zeichen des Weichbildes. 2017 wurde der Ziergiebel originalgetreu rekonstruiert.